Ade, Ade … heute endet der Steinkohlebergbau in Deutschland und wie könnte man es besser ausklingen lassen, als mit dem Steigerlied !? <3
Ich durfte vor fast 20 Jahren mal in einen Schacht einfahren. Das war sehr beeindruckend und ich ziehe meinen Hut vor den Bergleuten, die sich über viele Jahrzehnten „unten im tiefen, finsteren Schacht“ verdient gemacht haben. Dass der Bergbau das Ruhrgebiet geprägt hat ist auch mehr als nur eine Floskel.
Trotzdem: das Produkt „deutsche Steinkohle“ war schon sehr, sehr lange nicht mehr Konkurrenzfähig. Auch vor besagten 20 Jahren bereits nicht. Dass es erst jetzt zum Ausstieg kommt, hat auch mit der gigantischen Transformationsleistung zu tun, um das Ruhrgebiet nach und nach vom Bergbau zu „entwöhnen“.
Eine Transformationsleistung, die man in Zeit und Umfang im übrigen auch für die ostdeutschen Braunkohlegebiete bräuchte, wenn man auch dort aus der Kohle aussteigen will.
Glück auf, liebe Bergleute.
Die Traditionen bleiben euch erhalten, andere ehemalige Bergbauregionen haben es bereits vorgemacht.
WordPress 5.0 is out since 6th of December – and the new gutenberg-editor hyped me to update my super inactive webblog (this site 😉 )
to keep things simple, i took the new default theme from wordpress, so called „Twentynineteen„, and startet to play around with the new editor. first view: i really like it.
but: i really, really, don’t like serif fonts. hoefler-style body text? wtf!? and no option to adjust the theme-fonts? meeehhhh 😮
so i forked the theme, changed the font, even reduced the font-size (22px? are we all going to be blind next year? 😉 ) and published it back to github.
et voilà, if you prefer to sans-serif styles as well, just grab it the easy way:
Nach der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer feiert die CDU sich selbst. Doch der erste Härtetest folgt schon bald.
ich hoffe offen gesagt nicht darauf, dass die union bei den ostdeutschen landtagswahlen im kommenden jahr unter die räder gerät. aber mir fehlt gerade die phantasie, wie das mit AKK an der spitze gelingen soll. der schaden für unser land wird nicht unerheblich sein. leider.
am samstag waren die julis nochmal super fleißig, um am augustusplatz die letzten unentschlossenen zu überzeugen, mit argumenten, luftballons, flyern, kurzwahlprogrammen, traubenzuckern und vor allem: guter stimmung 🙂
Marcus Viefeld verkörpert das, was die FDP ausmacht: Er hat sich die Freiheit genommen, über sein Leben selbst zu bestimmen. Während andere über Probleme jammern, sucht er schon nach Lösungen.
Seine Philosophie: „Es braucht weniger German Angst und endlich German Mut.“
Der 41-Jährige studierte Wirtschaftsinformatik in Ilmenau und Leipzig und startete kurz darauf in die Selbstständigkeit. Seit 20 Jahren arbeitet er nunmehr als freiberuflicher Webentwickler. Und wo er hinkommt, da weht ein frischer Wind. Was vielleicht auch ein wenig mit seiner Leidenschaft fürs Katamaran-Segeln zu tun hat, der er auf dem Cospudener See fröhnt. Viefeld ist der Mann, der den liberalen Geist lebt.
Er wurde in Berlin geboren. Seit mehr als zehn Jahren lebt er in Leipzig, vor sieben Monaten brachte seine Partnerin eine gemeinsame Tochter zur Welt. Er bestritt Wahlkämpfe für die FDP, kandidierte bei Bundestags- und Stadtratswahlen, gehörte dem Landevorstand seiner Partei an, war bis Mai 2017 Kreischef der Leipziger Liberalen. Jetzt kämpft er erneut um ein Mandat. Zur Bundestagswahl tritt Viefeld im Wahlkreis 152 an.
Sein großes politisches Thema ist die Digitalisierung. Viefeld erinnert sich an eine Uni-Vorlesung im Jahr 2004 zum E-Government. Das habe sich damals so angehört, erzählt er, als könnte die Markeinführung starten. „Doch die Politik hat das Thema verschlafen. Wir müssen immer noch für jeden Krimskrams zum Beamten rennen.“ Dabei: „Wenn sich etwas für Digitalisierung eignet, dann sind das die standardisierten Abläufe in der Verwaltung.“ Das Umdenken müsse schon in der Schule beginnen. Der FDP-Politiker spricht sich für ein Fach Digital- und Medienkunde aus. „Wir müssen die Kinder auf die digitale Welt vorbereiten“, sagt er, „das ist eine Grundvoraussetzung wie Lesen und Schreiben.“ Das Handy-Verbot an Schulen hält er für falsch. Auf der einen Seite fehle Geld für Lernmittel, auf der anderen ließen sich diese per Smartphone sogar kostenlos den Schülern zur Verfügung stellen.
Es sind aber auch urliberale Themen, die Viefelds Agenda bestimmen: Erst erwirtschaften, dann verteilen; das Steuersystem soll gerechter, Bürokratie abgebaut und ein Einwanderungsrecht geschaffen werden. Dass die Steuerbehörden sogar schon Firmen in der Gründungsphase mit zeitraubenden Sonderprüfungen überziehen, versteht er nicht: „Lasst die Leute doch erst mal arbeiten und ihre Ideen umsetzen.“ Bürgerrechte und Freiheit sieht Viefeld aktuell mit der Ausweitung der Videoüberwachung gefährdet. Der Staat stelle damit alle Menschen unter Generalverdacht, sehe in jedem einen potenziellen Straftäter. „Politik gaukelt Sicherheit damit nur vor“, sagt er und fordert stattdessen mehr Polizisten auf der Straße. Es scheint, als treffe die FDP damit den Nerv vieler Leute. Nach vier Jahren Bundestagsabstinenz, findet Viefeld, „läuft es jetzt sehr positiv für uns“.